Dafür stehe ich ein

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Vorschulkinder sollen besser erfasst und gefördert werden

Kinder haben bereits bei ihrem Schuleintritt sehr unterschiedliche Voraussetzungen, um in der Schule mithalten zu können. Wenn Kinder mit Defiziten im Vorschulalter erfasst und gefördert werden, besteht die Chance, dass sie die Schule packen und den Übergang ins Berufsleben bestehen. Eine frühe Investition in die Kinder lohnt sich.

Schulen müssen integrativer werden

Studien beweisen es: Die Selektion für die Sekundarschule ist ungerecht. Ob jemand als Sekundarschüler eingestuft wird, hängt oft vom Zufall ab. Dass der integrative Unterricht auch nach der sechsten Klasse weitergeführt wird, ist deshalb sinnvoll. Kinder sollen mit geeigneten Unterrichtsformen auch in der Oberstufe individuell gefördert und gefordert werden.

Keine Schule ohne Weihnachten

Trotz Migration ist das Christentum in der Schweiz nach wie vor prägend. Dies muss auch in der Volksschule zum Tragen kommen. Vergleichende Religionskunde , wie sie im Lehrplan 21 vorgesehen ist, genügt nicht. Schülerinnen und Schüler müssen wissen, was christliche Werthaltungen sind und woher sie kommen. Überwiesener Vorstoss „Gesetzliche Feiertage sollen in der Volksschule regelmässig thematisiert werden“

Keine Steuersenkungen auf dem Buckel von Schwachen

Steuersenkungen sind kein taugliches Mittel, um den Kanton Bern erstarken zu lassen. Im Gegenteil: Vieles wird dadurch kaputtgespart. Einsparungen werden meist auf dem Buckel von denjenigen vorgenommen, die sich am wenigsten zur Wehr setzen können. Das darf nicht sein!

Gemeinden nicht nur aus Spargründen fusionieren

Gemeindefusionen dienen auch der überregionalen Zusammenarbeit und einer klugen Raumplanung, die urbane Schwerpunkte setzt und den ländlichen Raum schützt. Sie helfen, finanzielle Lasten gerechter zu verteilen.

Eine kluge Raumplanung schützt den ländlichen Raum

Heute hat jedes Dörfchen seine Bauzonen eingeplant. Dadurch besteht die Gefahr, dass wertvolles Kulturland für schlecht erschlossene Einfamilienhäuschensiedlungen verschwendet wird. In der Raumplanung gilt es, überregional zu planen, urbane Schwerpunkte zu verdichten und Druck vom Grünraum wegzunehmen. Die Anzahl der Bauzonen ist zu reduzieren.

Städte müssen in der Kantonspolitik mehr Gewicht erhalten

Ein grosser Teil der Bernerinnen und Berner arbeitet heute in den Städten und nimmt am urbanen Leben teil. Die kantonale Politik ist demgegenüber sehr stark ländlich geprägt. Die Stadt Bern ist zusammen mit der Agglomeration der Wirtschaftsmotor des Kantons Bern, hat aber im Kantonsparlament kaum Gewicht. Der Situation der Städte muss in der Kantonalpolitik besser Rechnung getragen werden, Zentrumlasten sind besser abzugelten.

Die Stadt Bern soll als Ausbildungsstandort gestärkt werden

Weiterführende Ausbildungsstätten werden vermehrt fusioniert bzw. zentralisiert. Die Wahl der Schulstandorte führt jeweils zu einem regionalpolitischen Hickhack. Die Stadt Bern hat sich als Ausbildungsstandort bewährt, verfügt über nötige Infrastrukturen und ist von allen Seiten des Kantons gut erreichbar. Deshalb ist die Ansiedlung weiterer Ausbildungsstätten dort sinnvoller als im übrigen Kanton.

Falsche Anreize im Strassenbau müssen eliminiert werden

Die Stadt Bern ist zu 99 Prozent für den Unterhalt ihrer Strassen selbst zuständig. Demgegenüber werden in zahlreichen Gemeinden des Kantons Bern die wichtigsten und damit auch teuersten Strassen vom Kanton unterhalten. Dies bedeutet, dass diese Gemeinden geradezu animiert werden, teuren Strassenausbauten – zum Beispiel Umfahrungen - auf ihrem Gemeindegebiet zuzustimmen. Solche falschen Anreize gilt es in Zukunft zu verhindern.

Die überregionale Zusammenarbeit soll demokratischer werden

In den letzten Jahren wurde mit den Regionalkonferenzen ein wichtiger Schritt in Richtung übergemeindlicher Zusammenarbeit getan. Nun braucht es aber Abläufe, die auch das Stimmvolk in diesen Regionen besser einbeziehen. Verkehrs- und Kulturpolitik müssen näher zur Bevölkerung kommen.

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